Herkunft & Originalquellen
- Küche
- Japan
- Verortung dieser Fassung
- Japan, landesweit
- Originalname
- 焼き餃子 三種
- Quellensprachen
- Japanisch
Die dokumentierte Fassung und ihre Einordnung stehen im Quellennachweis.
1 Originalquelle ansehenWas dazugehört
In diesem Rezept: Klassische Tare
1 Die Quelle der Authentizität
Japanische Yaki-Gyōza sind eine eigenständige, dünnhäutige und auf einer Seite knusprig gebratene Alltagskultur. Für diese Auswahl wurde eine japanische macaroni-Verbraucherabstimmung von 2023 ausgewertet: Klassische Kohl-Gyōza lagen auf Platz 1; Shiso und Garnele folgten als die beliebtesten klar eigenständigen Geschmacksprofile. Die Abstimmung ist keine repräsentative Landesstatistik. Die Rezeptmengen beruhen auf japanischen Kikkoman-Grundrezepten; alle drei Sorten werden gleich gebraten, damit die Füllungen vergleichbar bleiben. Entscheidend sind trocken ausgedrücktes Gemüse, klebrig gerührte Masse, dicht verschlossene dünne Hüllen und das knusprige Finale mit Sesamöl.
- キッコーマン – 焼き餃子 · Japanisch · abgerufen 22. Juli 2026
2 Zutaten
Hüllen & Braten
- 36 Stk Dünne japanische Gyōza-Blätter (餃子の皮, 8–9 cm Ø)
- 30 ml Neutrales Pflanzenöl (für drei Bratdurchgänge)
- 240 ml Kochendes Wasser (ca. 80 ml je Durchgang)
- 15 ml Geröstetes Sesamöl (ごま油, zum Fertigbraten)
- 30 ml Wasser (zum Verschließen)
① Klassisch: Schwein · Kohl · Nira (12 Stück)
- 80 g Schweinehack, nicht zu mager (豚ひき肉)
- 75 g Weißkohl (キャベツ, fein gehackt)
- 25 g Japanischer Langlauch oder Frühlingszwiebel (長ねぎ)
- 15 g Knoblauch-Schnittlauch (ニラ, nira)
- 3 g Knoblauch (fein gerieben)
- 3 g Ingwer (fein gerieben)
- 8 ml Japanische Sojasauce (濃口醤油)
- 8 ml Sake (酒)
- 8 ml Austernsauce (オイスターソース)
- 8 ml Geröstetes Sesamöl (ごま油)
- 5 g Kartoffelstärke (片栗粉, katakuriko)
- 1 g Salz (plus weißer Pfeffer)
② Shiso: Schwein · Ōba (12 Stück)
- 90 g Schweinehack, nicht zu mager (豚ひき肉)
- 60 g Weißkohl (fein gehackt)
- 20 g Japanischer Langlauch oder Frühlingszwiebel (fein gehackt)
- 12 Stk Große Shiso-Blätter (青じそ / 大葉)
- 4 g Ingwer (fein gerieben)
- 8 ml Japanische Sojasauce (濃口醤油)
- 8 ml Sake (酒)
- 5 ml Geröstetes Sesamöl (ごま油)
- 5 g Kartoffelstärke (片栗粉)
- 1 g Salz (plus weißer Pfeffer)
③ Garnele (12 Stück)
- 120 g Rohe geschälte Garnelen (むきえび, entdarmt)
- 75 g Weißkohl (blanchiert und trocken ausgedrückt)
- 25 g Japanischer Langlauch oder Frühlingszwiebel (fein gehackt)
- 3 g Knoblauch (fein gerieben)
- 3 g Ingwer (fein gerieben)
- 8 ml Austernsauce (オイスターソース)
- 8 ml Sake (酒)
- 5 ml Japanische Sojasauce (濃口醤油)
- 5 ml Geröstetes Sesamöl (ごま油)
- 5 g Kartoffelstärke (片栗粉)
- Weißer Pfeffer (nach Geschmack)
Klassische Tare
- 45 ml Reisessig (米酢, komezu)
- 30 ml Japanische Sojasauce (濃口醤油)
- Japanisches Chiliöl (ラー油, rāyu)
Spezialzutaten weiterverwenden
Genau belegte Zutatenverbindungen, auch für optionale Varianten und Beilagen. Vollständige Zutaten und Mengen im jeweiligen Rezept prüfen.
Koikuchi-Shōyu
- ① Klassisch: Schwein · Kohl · Nira (12 Stück): Japanische Sojasauce · 濃口醤油
- ② Shiso: Schwein · Ōba (12 Stück): Japanische Sojasauce · 濃口醤油
- ③ Garnele (12 Stück): Japanische Sojasauce · 濃口醤油
- Klassische Tare: Japanische Sojasauce · 濃口醤油
Weitere Rezepte mit dieser Zutat:
Sake
- ① Klassisch: Schwein · Kohl · Nira (12 Stück): Sake · 酒
- ② Shiso: Schwein · Ōba (12 Stück): Sake · 酒
- ③ Garnele (12 Stück): Sake · 酒
Weitere Rezepte mit dieser Zutat:
Japanischer Reisessig · Komezu
- Klassische Tare: Reisessig · 米酢, komezu
Weitere Rezepte mit dieser Zutat:
3 Zubereitung
- Kohl entwässern: Kohl für jede Füllung getrennt fein hacken, 30–45 Sek. in leicht gesalzenem Wasser blanchieren, kalt abschrecken und in einem sauberen Tuch sehr kräftig ausdrücken.
- Klassische Füllung kneten: Schweinehack mit Sojasauce, Sake, Austernsauce, Sesamöl, Salz und Pfeffer in nur einer Richtung klebrig rühren. Kohl, Langlauch, Nira, Knoblauch, Ingwer und Katakuriko einarbeiten; kalt stellen.
- Shiso-Füllung ansetzen: Schweinehack mit Sojasauce, Sake, Sesamöl, Salz und Pfeffer klebrig rühren. Kohl, Langlauch, Ingwer und Katakuriko einarbeiten. 6 trockene Shiso-Blätter fein schneiden und untermischen, die übrigen 6 längs halbieren.
- Garnelenfüllung strukturieren: Zwei Drittel der trockenen Garnelen zur klebrigen Paste hacken, ein Drittel in 5–7 mm große Stücke schneiden. Mit Würzen rühren, dann Kohl, Langlauch, Knoblauch, Ingwer und Katakuriko einarbeiten.
- Füllungen probegaren: Von jeder Masse einen halben Teelöffel vollständig durchbraten und abschmecken. Rohe Füllung niemals kosten; Salz wegen Soja- und Austernsauce vorsichtig ergänzen.
- Klassische Gyōza falten: Pro Blatt 15–17 g Füllung mittig aufsetzen. Rand befeuchten, zusammenklappen, auf der Vorderseite 5–6 Falten legen, Luft herausdrücken und den Boden flach stellen.
- Shiso sichtbar einschließen: Ein halbes Shiso-Blatt auf jedes Teigblatt legen, darauf 14–16 g Füllung setzen und wie oben falten. Das Blatt bleibt durch die dünne Hülle sichtbar.
- Ebi-Gyōza formen: Je Blatt 16–18 g Garnelenfüllung verwenden und identisch falten. Bis zum Braten unter einem nur leicht feuchten Tuch lagern.
- Erste Seite ansetzen: Pfanne auf mittelhohe Hitze bringen. 10 ml neutrales Öl verteilen und eine Sorte mit flachem Boden 60–90 Sek. hellgold anbraten.
- Dämpfen: 80 ml kochendes Wasser am Pfannenrand zugießen, sofort zudecken und 4–5 Min. bei mittlerer bis hoher Hitze dämpfen, bis die Hüllen durchsichtig wirken.
- Knusprig vollenden: Deckel abnehmen, Restwasser verdampfen. 5 ml Sesamöl am Rand einlaufen lassen und 1–2 Min. goldbraun und kross braten. Mit den übrigen Sorten wiederholen.
- Sofort servieren: Reisessig und Sojasauce mischen, Rāyu individuell zufügen. Gyōza mit der knusprigen Seite nach oben direkt aus der Pfanne servieren.
Bild: eigene KI-generierte Illustration des Gerichts.
