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ENTDECKUNGSREISE 01 · JAPAN

Japan beginnt mit Reis.

Eine Grundtechnik, zwei Anwendungen. Entdecke, wie aus japanischem Reis eine Reisschale oder Onigiri wird.

Die drei Stationen entdecken
  1. 01Gohan
  2. 02Gyūdon
  3. 03Onigiri
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Planungswerte für die Originalmenge. Vorbereitung und Beilagen am Rezept.

Grünes Thai-Curry mit Huhn
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🇹🇭 Thailand · Kaeng / Kokoscurry · THA-006

แกงเขียวหวานไก่ (Kaeng Khiao Wan Gai)

Grünes Thai-Curry mit Huhn

📍 Thailand, zentralthailändische Currytradition⏱ ca. 45 Min. einschließlich Mixerpaste🍽 4 Personen als Teil einer Mahlzeit; zusätzlich Currypastenvorrat
Herkunft & Originalquellen
Küche
Thailand
Verortung dieser Fassung
Thailand, zentralthailändische Currytradition
Originalname
แกงเขียวหวานไก่ (Kaeng Khiao Wan Gai)
Quellensprachen
Thailändisch

Die dokumentierte Fassung und ihre Einordnung stehen im Quellennachweis.

3 Originalquellen ansehen

1 Die Quelle der Authentizität

Rezeptbasis ist die thailändischsprachige Hühnerfassung von Phol Tantasathien. Sie arbeitet mit selbst gemixter Paste, Reisöl, Huhn, Kokosmilch und zwei Thai-Auberginensorten. Kurkuma sowie Koriander mit Wurzeln gehören ausdrücklich zu dieser Fassung. Die Paste wird zuerst in Öl angeschwitzt; ein separates Einkochen reiner Kokoscreme bis zur Fetttrennung wird nicht nachträglich als Pflicht eingeführt. KRUA.CO ordnet grünes Curry der Zentralküche Thailands zu. Das belegt die regionale Einordnung, nicht eine eindeutig feststellbare Erfindungsstadt. Seine eigene Hühnerfassung dient nur zum Vergleich; deren Mengen und Technik werden hier nicht mit Phols Rezept vermischt. Mengenherleitung: Gramm- und Milliliterangaben der Hauptquelle bleiben erhalten. Für deren Esslöffel/Teelöffel werden Messlöffel zu 15/5 ml angesetzt: Koriander ½ EL, Kreuzkümmel 2 TL, Öl 3 EL, Fischsauce 1½ EL. Das ist eine offengelegte Messkonvention, keine auf dieser Seite belegte Kalibrierung. Gewichte für Gewürzvolumina, Makrut-Schale/-Blätter und vier Auberginen sind Näherungen; rote/gelbe Chili, vier Portionen, ausgelöstes Fleisch und Gesamtzeit sind redaktionell präzisiert. Die Paste ergibt rechnerisch etwa 490 g vor Mixerresten, nicht exakt gemessene Ausbeute. Im Originalansatz für vier Personen nur 100 g verwenden; etwa 390 g bleiben als Vorrat. Bei geänderter Portionenzahl skaliert der Rechner sowohl Vorratsansatz als auch Curry-Teilmenge; sehr kleine Ansätze lassen sich je nach Mixer schwerer verarbeiten. Die 100 g Paste im Curry nicht nochmals zur Einkaufsmenge des vollständigen Pastenansatzes addieren. Reis ist eine separat zubereitete Beilage und nicht eingerechnet.

2 Zutaten

Grüne Currypaste – vollständiger Vorratsansatz, nicht alles ins Curry geben

  • 100 g grüne lange Thai-Chilis (พริกชี้ฟ้าเขียว / Phrik Chi Fa Khiao), ohne Stiele
  • 70 g grüne Jinda-Chilis (พริกจินดาเขียว / Phrik Chinda Khiao), ohne Stiele
  • 7.5 ml geröstete, gemahlene Koriandersamen, Wiegerichtwert im Originalansatz: etwa 3 g
  • 10 ml gerösteter, gemahlener Kreuzkümmel, Wiegerichtwert im Originalansatz: etwa 4 g
  • 15 g frischer Kurkuma (ขมิ้น / Khamin)
  • 40 g thailändischer Knoblauch (กระเทียมไทย / Krathiam Thai)
  • 40 g Thai-Schalotten (หอมแดง / Hom Daeng)
  • 15 g reifer Galgant (ข่าแก่ / Kha Kae)
  • 20 g zarter innerer Teil von Zitronengras (ตะไคร้ / Takhrai)
  • 4 g grüne Makrut-Schale (ผิวมะกรูด / Phio Makrut), Ausgangsmaß: Schale einer Frucht, ohne weiße Innenhaut (Ungefähres Gewicht.)
  • 30 g thailändische fermentierte Garnelenpaste (กะปิ / Kapi)
  • 100 ml Wasser für den Mixer
  • 50 g frischer Koriander einschließlich Stielen und gründlich gereinigten Wurzeln (ผักชีทั้งต้นทั้งราก / Phak Chi)

Curry – Menge gemäß Portionswahl

  • 500 g Hühneroberkeulenfleisch (สะโพกไก่ / Saphok Kai), hier ausgelöst, nach Wunsch mit Haut
  • 100 g Selbst gemachte grüne Currypaste aus dem Vorratsansatz (Bereits in der ersten Gruppe enthalten; nur diese Teilmenge ins Curry geben. Keine zusätzliche Kaufzutat.)
  • 45 ml Reisöl / Reiskleieöl (น้ำมันรำข้าว / Namman Ram Khao)
  • 400 ml ungesüßte Kokosmilch (กะทิ / Kathi), keine Kokos-Trinkmilch
  • 160 g runde grün-weiße Thai-Auberginen (มะเขือเปราะ / Makhuea Pro), Ausgangsmaß: 4 Früchte (Ungefähres Gewicht.)
  • 100 g Erbsenauberginen (มะเขือพวง / Makhuea Phuang), von den Rispen gezupft
  • 22.5 ml thailändische Fischsauce (น้ำปลา / Nam Pla)
  • 30 g Horapha-Basilikumblätter (ใบโหระพา / Bai Horapha)
  • 20 g weicher Palmzucker (น้ำตาลปี๊บ / Nam Tan Pip)
  • 2 g Makrut-Blätter (ใบมะกรูด / Bai Makrut), Ausgangsmaß: 4 Blätter (Ungefähres Gewicht.)
  • 10 g rote lange Thai-Chili (พริกชี้ฟ้าแดง / Phrik Chi Fa Daeng) (Ungefähres Gewicht.)
  • 10 g gelbe lange Thai-Chili (พริกชี้ฟ้าเหลือง / Phrik Chi Fa Lueang) (Ungefähres Gewicht.)

Spezialzutaten weiterverwenden

Genau belegte Zutatenverbindungen, auch für optionale Varianten und Beilagen. Vollständige Zutaten und Mengen im jeweiligen Rezept prüfen.

Nam pla · thailändische Fischsauce
  • Curry – Menge gemäß Portionswahl: thailändische Fischsauce (น้ำปลา / Nam Pla)

Weitere Rezepte mit dieser Zutat:

3 Zubereitung

  1. Pastenbestandteile vorbereiten: Kräuter und Wurzeln gründlich reinigen. Galgant, Zitronengras, Kurkuma, Schalotten und Knoblauch fein vorschneiden; Makrut dünn schälen. Die Gewürze geröstet und gemahlen bereitstellen. Beim Schneiden der Chilis Augen und Schleimhäute nicht berühren, anschließend Hände und Arbeitsfläche reinigen.
  2. Paste mixen und abwiegen: Sämtliche Pastenzutaten mit der für die gewählte Portionenzahl angegebenen Wassermenge fein mixen. Zwischendurch ausschalten und die Ränder abstreifen, bis keine groben Fasern verbleiben. Die in der Curry-Zutatengruppe angegebene Teilmenge Paste in ein Schälchen abwiegen (bei vier Portionen 100 g). Den übrigen Ansatz vor Kontakt mit rohem Huhn in kleine saubere Portionen teilen und zeitnah einfrieren; später vollständig durcherhitzen. Der Vorratsansatz ist bewusst größer, damit der Mixer zuverlässig arbeitet.
  3. Einlagen schneiden: Huhn in mundgerechte, nicht zu dicke Stücke schneiden. Für Gemüse und Kräuter ein sauberes Brett verwenden. Runde Thai-Auberginen erst kurz vor dem Kochen vierteln; Erbsenauberginen abzupfen. Makrut-Blätter von der harten Mittelrippe befreien und zerreißen. Rote und gelbe Chili schräg schneiden, Horapha-Blätter abzupfen.
  4. Paste anbraten: Reisöl in einer hohen Pfanne oder einem breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die für das Curry abgewogene Teilmenge Paste unter Rühren anschwitzen, bis der rohe Geruch zurückgeht und die Masse aromatisch duftet. Die wasserhaltige Paste kann spritzen; Hitze passend regeln und nicht dunkel rösten. Huhn zugeben und in der Paste wenden, bis die Außenseiten zu garen beginnen.
  5. Curry fertig garen: Runde Auberginen kurz mitwenden, Kokosmilch angießen. Erbsenauberginen, Makrut-Blätter, Fischsauce und Palmzucker zugeben. Sanft köcheln, bis die Auberginen weich, aber noch formstabil sind und das Huhn vollständig durchgegart ist; die anfangs helle Außenseite allein ist keine Garprobe. Bei drohendem Ansetzen Hitze reduzieren. Die Quelle nennt keine feste Kochdauer; Stückgröße und tatsächlicher Garzustand sind maßgeblich.
  6. Horapha und Chili zuletzt: Rote und gelbe Chili sowie Horapha unterheben, kurz in die heiße Sauce drücken und den Herd ausschalten. Sofort in Schalen anrichten. Die Sauce soll die Stücke umgeben und sich mit separat gereichtem Jasminreis aufnehmen lassen; nicht zu einer trockenen Paste einkochen.

Bild: eigene KI-generierte Illustration des Gerichts.