Herkunft & Originalquellen
- Küche
- Korea
- Verortung dieser Fassung
- Korea · südkoreanische Hausküchenfassung
- Originalname
- 불고기 (Bulgogi)
- Quellensprachen
- Koreanisch
Die dokumentierte Fassung und ihre Einordnung stehen im Quellennachweis.
3 Originalquellen ansehen1 Die Quelle der Authentizität
Die Rezeptbasis ist der koreanische Text von 불고기 im Kochbuch 다문화 가정을 위한 한국요리 (Koreanische Küche für multikulturelle Familien), gedruckte Seite 111. Die Rezeptarbeit stammt laut Impressum vom Institut für koreanische Küche der Sookmyung-Frauenuniversität; herausgegeben von Daewoo Securities, Ausgabe Januar 2011, bereitgestellt über das koreanische Danuri-Portal. Verwendet wird ausschließlich der koreanische Originaltext der zweisprachigen Ausgabe. Rindfleisch, Zwiebel und Daepa werden mit einer selbst angerührten Soja-Sesam-Würzung in der Pfanne gegart. Die Quellfassung enthält weder Birne noch Pilze, Chilipaste oder Glasnudeln. Ihr Charakter entsteht aus dünnem Fleisch, Knoblauch, geröstetem Sesam und der süß-salzigen Marinade. Die 한국민족문화대백과사전 beschreibt Bulgogi als mariniertes, dünn geschnittenes Rindfleisch und erläutert den Zusammenhang mit Neobiani in der höfischen und Seouler Küche. Die dort genannte Ableitung von Maekjeok ist als Herkunftstheorie zu lesen. Diese Pfannenfassung wird weder als einziges historisches Original noch als besondere Gwangyang-, Eonyang- oder Seouler Brühenvariante ausgegeben. Mengenherleitung (Basis vier kleine Portionen): Der 500-g-Fleischansatz bleibt unverändert. Die Quelle nennt eine halbe Zwiebel, 30 g Daepa, sechs große Löffel Sojasauce und jeweils zwei große Löffel Cheongju, Zucker, Sesamöl, Knoblauch und Kkaesogeum; Pfeffer ohne Menge. Ihre Maßkunde auf gedruckter Seite 26 definiert 1 großer Löffel = 15 ml und 1 großer Löffel gehackter Knoblauch = 10 g. Dort entsprechen 1/12 Zwiebel ungefähr 10 g; daraus ist der 60-g-Richtwert für eine halbe Zwiebel abgeleitet. Zucker- und Sesamgewichte sind gerundete Schüttdichte-Richtwerte für jeweils 30 ml, keine exakt gemessenen Quellgewichte. Pfeffermenge, vier kleine Portionen und Arbeitszeiten sind redaktionelle Festlegungen. Reis und weitere Beilagen sind nicht eingerechnet.
- 숙명여자대학교 한국음식연구원 / 대우증권 – 다문화 가정을 위한 한국요리, Danuri-PDF · Koreanisch · abgerufen 9. September 2026
- 한국학중앙연구원 – 불고기 · Koreanisch · abgerufen 9. September 2026
- 국립국어원 한국어기초사전 – 깨소금 · Koreanisch · abgerufen 9. September 2026
2 Zutaten
Fleisch und Gemüse
- 500 g Rinderrücken (sogogi deungsim / 소고기 등심), etwa 3 mm dünn quer zur Faser geschnitten
- 60 g geschälte Zwiebel (yangpa / 양파), in dünnen Streifen (ca.; gerundeter Richtwert)
- 30 g koreanischer großer Lauchzwiebel (daepa / 대파), schräg geschnitten
Marinade
- 90 ml koreanische Sojasauce für Brat- und Schmorgerichte (jin-ganjang / 진간장; keine Suppensoja)
- 30 ml klarer koreanischer Reiswein (cheongju / 청주)
- 25 g weißer Zucker (ca.; gerundeter Richtwert)
- 30 ml geröstetes koreanisches Sesamöl (chamgireum / 참기름)
- 20 g fein gehackter Knoblauch (dajin maneul / 다진 마늘)
- 18 g gerösteter, frisch zerstoßener Sesam (kkaesogeum / 깨소금), hier ohne zugesetztes Salz (ca.; gerundeter Richtwert)
- 0.5 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (ca.; gerundeter Richtwert)
Spezialzutaten weiterverwenden
Genau belegte Zutatenverbindungen, auch für optionale Varianten und Beilagen. Vollständige Zutaten und Mengen im jeweiligen Rezept prüfen.
Jin-ganjang
- Marinade: koreanische Sojasauce für Brat- und Schmorgerichte (jin-ganjang / 진간장; keine Suppensoja)
Weitere Rezepte mit dieser Zutat:
3 Zubereitung
- Fleisch vorbereiten: Rindfleisch trocken tupfen und in etwa 3 mm dünne Scheiben quer zur Faser schneiden. Große Scheiben in gut essbare Stücke teilen. Bereits dünn geschnittenes Bulgogi-Fleisch vorsichtig auseinanderziehen.
- Gemüse und Sesam vorbereiten: Zwiebel dünn streifig und Daepa schräg schneiden. Gerösteten Sesam im Mörser grob zerstoßen; er soll körnig bleiben.
- Marinade anrühren: Sojasauce, Cheongju, Zucker, Sesamöl, Knoblauch, Sesam und Pfeffer gründlich verrühren.
- Vermengen: Fleisch, Gemüse und Marinade behutsam mischen. Die Quelle verlangt keine zusätzliche lange Marinierpause. Während die Pfanne heiß wird, kann die Mischung kurz durchziehen; bei längerer Vorbereitung abgedeckt kühlen.
- In der Pfanne garen: Eine breite Pfanne bei mittlerer bis kräftiger Hitze vorheizen. Mischung portionsweise hineingeben, Fleischscheiben entfalten und wenden, bis sie durchgegart und die Zwiebeln weich sind. Als Arbeitsrichtwert etwa 4–6 Minuten pro Charge einplanen; Dicke, Pfanne und Menge verändern die Garzeit. Zucker und Knoblauch dürfen nicht verbrennen. Etwas aromatischer Bratensaft darf bleiben. Heiß servieren.
Bild: eigene KI-generierte Illustration des Gerichts.
